Eine ganz neue Technologie: Seit 2015 hat Google die ersten Progressive Web App- Bestandteile in seinen Chrome-Browser integriert. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass PWA die Experience von Nutzern schlichtweg komfortabler und besser machen. Somit stellt sich die Frage, was genau man unter dem Begriff „PWA“ versteht. Wie funktionieren sie? Und was sind die Vor- und Nachteile davon? Mit diesen Fragen werden wir uns in diesem Beitrag beschäftigen.

 

Was ist eine progressive Web-App?

 

Kurz gesagt, ist es eine Website, die das Aussehen und die Funktionen einer normalen App haben. Das Nutzererlebnis ist angenehm und fühlt sich wie in einer normalen installierten App an. Denken Sie zum Beispiel an Starbucks, Spotify, Uber, Twitter oder BMW. Hätten Sie gedacht, dass alle diese Seiten auf PWA setzen? Probieren Sie es auf ihrem Smartphone, Desktop oder Tablet einfach aus!.

 

 

Vorteile

 

Es muss erwähnt werden, dass die PWA viele Vorteile mit sich bringen. Wie Sie schon gelesen haben, bieten die Progressive Apps eine gute User Experience – wie eine ganz normale App. Das ist aber nicht der einzige Vorteil. Weitere Pluspunkte der PWA sind:

 

Geringe Entwicklungskosten/Produktionskosten:
Natürlich müssen wir auch über die Kosten der Produktion sprechen. Die Aufwände der Erstellung einer PWA fallen geringer aus, weil sie nicht für beide Betriebssysteme (IOS und Android) entwickelt werden müssen, da eine PWA sowohl auf Android, als auch auf IOS lauffähig ist.

 

Offlinenutzung:
Ja, richtig! Sie können die Apps auch ohne Internetverbindung verwenden. Wenn sie aber beispielsweise ein Produkt bestellen möchten, brauchen Sie natürlich trotzdem eine Internetverbindung. Dies ist mit einem Webshop vergleichbar, der auch ohne Internetverbindung funktionsfähig ist: wenn man neue Produkte laden möchte, die Bestellung verfolgen oder sich einloggen möchte, wird eine Internetverbindung benötigt.

 

Geschwindigkeit:
Im Vergleich zu den klassischen mobilen Websites laden die PWA schneller, was eine große Rolle für Nutzer spielt. Je schneller eine App geladen wird, desto mehr Besucher und potenzielle Kunden kaufen auf ihrer Webseite ein. Bei PWA werden die Daten, wie bei einer normalen App, auf dem Endgerät gespeichert. Dies erhöht die Geschwindigkeit beim laden der Inhalte auf der Seite, da die Daten nicht mehr aus dem Internet heruntergeladen werden müssen.

 

 

Nachteile

 

Allerdings sollen wir auch die Nachteile nicht außer Acht lassen:

 

Kein kompletter Hardware Zugriff:
Eine native App bietet Zugriff auf alle Gerätefunktionen, wie Bluetooth und Kamera. Bei PWA können viele Funktionen nicht ausgeführt werden, weil nicht alle Browser alle Funktionen ausführen können.

 

Kein Support von Apple:
Ein sehr großer Nachteil ist, dass die Technologie von Google unterstützt wird, von Apple allerdings nicht. Außerdem unterstützt der Browser Firefox PWA nicht mehr auf dem Dekstop, dafür aber bei der Android Version.

 

 

Unsere Meinung dazu:

 

PWA sind für die meisten immer noch eine Unwissenheit. Wir hoffen, dass sie in den kommenden Jahren als mehr als nur eine Alternative zu nativen Apps wahrgenommen werden. Allerdings sind Experten von verschiedenen App-Agenturen der Meinung, dass die Experience und die Usability bei den nativen Apps sehr viel besser ist. Wenn wir alle Vor- und Nachteile in Betracht ziehen, überwiegen unserer Meinung nach, definitiv die Vorteile.

 

 

Fazit

 

Zum Schluss kann man sagen, dass PWA eine große Chance für die Zukunft sind. Man sollte aber bedenken, dass die Performance bei nativen Apps besser ist. Die Unternehmen sollten dennoch vertraut mit diesem Thema sein. Vor allem wenn wir über kleinere Firmen sprechen: für eine Umsetzung einer nativen App benötigt man viele finanzielle Ressource, deswegen eignen sich Progressive Web-Apps besonders für mittelständische Unternehmen.

 

Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema? Oder brauchen Sie Hilfe bei der Gestaltung Ihrer Webseite von einer professionellen Internetagentur aus München? Dann kontaktieren Sie uns gerne!