
Headless CMS, erklärt von einer CMS-Agentur
Einmal gepflegt, erscheint ein Inhalt auf der Website, in der App und auf dem Bildschirm im Foyer
Ein Headless CMS liefert Inhalte über eine Schnittstelle aus. Wir erklären, wann sich das lohnt, und setzen es mit Plone, TYPO3, Neos oder Drupal um.
Vorhaben besprechenIm Bildschirm: Beispiel eines Infobildschirms mit fiktiven Inhalten
Was „headless“ bedeutet
Ein klassisches CMS verwaltet Inhalte und erzeugt auch gleich die fertigen Webseiten. Bei einem Headless CMS fehlt dieser „Kopf“: Es speichert Inhalte strukturiert und gibt sie über eine Schnittstelle (API) aus, meist als JSON.
Website, App, Infobildschirm oder ein anderes System holen sich die Inhalte dort ab und stellen sie selbst dar. Die Redaktion pflegt nur an einer Stelle.

Ein Inhalt, drei Ausgaben
Die Redaktion schreibt eine Meldung einmal. Die Schnittstelle liefert sie als Daten aus, und jede Ausgabe stellt sie passend dar:
- auf der Website mit Bild und Text
- in der App als kurze Nachricht
- auf dem Infobildschirm im Foyer, groß und gut lesbar
Beispielanwendung mit fiktiven Inhalten
Wann sich headless lohnt, und wann ein klassisches CMS besser ist
Headless lohnt sich, wenn …
- dieselben Inhalte in mehreren Kanälen erscheinen: Website, App, Bildschirme, Partner-Websites
- die Darstellung mit einem eigenen Frontend gebaut wird, etwa mit React oder Vue
- andere Systeme Inhalte automatisch abholen sollen
- Sie das CMS später austauschen wollen, ohne alle Ausgaben neu zu bauen
Eher nicht, wenn …
- es nur eine Website gibt: Dann ist ein klassisches CMS einfacher und günstiger im Betrieb
- die Redaktion beim Schreiben sehen möchte, wie die Seite aussieht (das geht headless nur mit Zusatzaufwand)
- kein Team da ist, das zwei Teile pflegt: CMS und Frontend
Mit diesen Systemen setzen wir headless um
Sie müssen sich nicht zwischen „klassisch“ und „headless“ entscheiden. Diese Systeme können beides.
- Plone 6REST-API im KernDas Plone-Frontend Volto ist selbst eine React-Anwendung, die über diese Schnittstelle arbeitet.
- TYPO3Erweiterung „headless“Die Community-Erweiterung gibt Seiten und Inhalte als JSON aus; das Backend bleibt für die Redaktion gleich.
- DrupalJSON:API im KernInhaltstypen und Felder lassen sich ohne Zusatzmodul über eine Standard-Schnittstelle abrufen.
- Neosüber ErweiterungenNeos ist auf Bearbeiten direkt auf der Seite ausgelegt; eine Schnittstelle für weitere Kanäle ergänzen wir bei Bedarf.
- WordPressREST-API im KernFür einfache Fälle, etwa wenn eine App Beiträge und Termine anzeigen soll.
Zum Weiterlesen

Sie überlegen, headless zu gehen? Erzählen Sie mir, welche Kanäle Sie bespielen wollen. Oft reicht ein klassisches CMS mit Schnittstelle.
Bastian Kretzschmar, Geschäftsführer
Telefon 089 700742-660 ·
Häufige Fragen zu Headless CMS
Was ist der Unterschied zwischen Headless CMS und klassischem CMS?
Ein klassisches CMS pflegt Inhalte und erzeugt die Webseiten. Ein Headless CMS pflegt nur die Inhalte und gibt sie über eine Schnittstelle aus; die Darstellung baut eine eigene Anwendung.
Ist ein Headless CMS schneller?
Nicht automatisch. Schnell wird eine Website durch gutes Frontend, Caching und Hosting. Headless kann helfen, macht das Projekt aber auch aufwendiger.
Ist headless teurer?
In der Regel ja, weil zwei Teile gebaut und gepflegt werden: CMS und Frontend. Das lohnt sich, wenn mehrere Kanäle davon profitieren. Den Aufwand schätzen wir nach einem Gespräch schriftlich.
Kann unsere Redaktion headless genauso arbeiten wie bisher?
Mit Plone 6 und Volto ja, dort ist Bearbeiten auf der Seite eingebaut. Bei anderen Systemen pflegt die Redaktion in Formularen und sieht die Darstellung erst in einer Vorschau.
Können wir später auf headless umsteigen?
Ja, wenn das CMS eine Schnittstelle hat. Plone, TYPO3 und Drupal können das; die bestehende Website läuft dann weiter, neue Kanäle kommen dazu.
Ihr Ansprechpartner für Headless CMS
Bastian Kretzschmar
Dipl.-Math. oec., Geschäftsführer
Telefon: 089 700742-660
Vorhaben besprechen
